The Jelly Donut - Dirk geekin' out

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Mein zweites Social Science Paper zu “Identity” ist zurück

August 23
by Dirk 23. August 2010 20:47

Noch kurz vor meinem Zypern-Urlaub habe ich in einem Kraftakt am Vorabend das DD101 Paper zu Identity fertig gestellt. Und heute kam es mit einem Score von 80 und wirklich freundlichen Kommentaren zurück.

Dafür, dass ich schon wieder im ersten Lauf fertig sein musste und keine großen Revisionen machen konnte, bin ich wirklich sehr zufrieden.

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Social Science Paper No. 4 endlich vom Tisch

May 27
by Dirk 27. May 2010 22:13

Und dabei habe ich weit mehr über die Volkszählung gelernt als ich je wissen wollte :)

Zum Beispiel weiss ich jetzt, dass Deutschland nächstes Jahr auch wieder zählt und ein nennenswerter Teil der Datenerfassung völlig unbemerkt vonstatten gehen wird. Der Plan sieht nämlich vor, die Daten der Behörden auszuwerten und daraus die verschiedenen Bevölkerungswerte zu ermitteln. Interessant…

Die letzte Wochenausgabe der “Zeit” hatte auch die Frage aufgestellt, warum eigentlich das Geschrei beim Zensus traditionell immer so laut ist, facebook und google aber ganz bereitwillig vielerlei Informationen von uns erhalten. Auch eine nicht ganz abwegige Überlegung. Ich kann mich zur Zeit weder hinter das Geschrei zur einen noch hinter das zur anderen Thematik stellen, aber wenn ich wählen müßte, würde ich meine Daten lieber beim Zensus lassen, denn der schaltet damit keine Werbung :)

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Volkszählung als Thema ist – gähn – unterschätzt :-)

May 21
by Dirk 21. May 2010 17:05

Mein momentanes Assignment bringt es mit sich, dass ich mich zur Zeit mit einem Thema beschäftige, dessen gesellschaftliche Auswirkungen mir – seien wir ruhig ehrlich – im globalgalaktischen Kontext ziemlich schnurz gewesen wären, wäre da nicht dieses Studienfach, dass just bis 2. Juni ein Paper zu dem Thema erfordert.

Und ja, ich gebe zu, wenn man darüber nachdenkt ob Statistiken (das Wort kommt übrigens von “State”, sprich: “Staat”) nun mit daran beteiligt sind, in welche gesellschaftlichen Gruppen Menschen sich einordnen und damit im Umkehrschluss an der Erzeugung genau solcher Gruppen mitwirken, kann man eine gewisse Grundfaszination nicht unterdrücken. Aber dieser Moment ist nach ca. 30 Sekunden dann auch überwunden und weicht zumindest bei mir dann erstmal gepflegter Langeweile.

Egal. Wird schon irgendwie. Immerhin hat das Thema jetzt schon mal dafür gesorgt, dass ich erfolgreich meine Inbox geleert, lang fälligen Papierkram erledigt und einige unangenehme Anrufe hinter mich gebracht habe. 

Wenn ich dann den Abwasch erledigt, den Keller aufgeräumt und meine Steuerunterlagen abgelegt habe ist es bestimmt spät genug um morgen weiterzumachen…

Hmpf…

Weiss ja, ich sollt dann mal weitermachen…

Momentaner Wordcount: 280, 1220 Worte to go… :-)

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Freiwillig würde ich nie Soziologe werden…

May 19
by Dirk 19. May 2010 13:08

allein schon, weil ich in meinem Social Studies Introkurs jedesmal unter Schmerzen Aufsätze “gebäre” von denen ich bis zur Wertung nicht sagen kann ob ich das Thema richtig verstanden und die Ausführung gut gemacht habe :-S

Gerade steht TMA04 an, es geht um die Volkszählung. Genaugenommen soll ich zwei Blickwinkel auf die Art und Weise wie die Volkszählung bei der Schaffung der sogenannten Bevölkerung in UK mitwirkt einnehmen und vergleichen und gegenüberstellen. Ich fang schon mal damit an, meine Gehirnwindungen zu wringen… *seufz*

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Verkehr ohne Regeln

April 17
by Dirk 17. April 2010 12:14

Social Science ist manchmal wirklich sehr faszinierend… Gerade habe ich über Hans Monderman gelesen, einen niederländischen Verkehrsplaner. Er hat in den Projekten, die er gestaltete das Konzept der “shared street” entwickelt, was im Wesentlichen bedeutet, er vertrat die Auffassung, dass Strassen und Kreuzungen sicherer sind wenn sie keine Linien, Hinweisschilder, Ampeln etc. enthalten.

Im Gegenteil: Strassen sollten gleichberechtigt von Fußgängern, Autofahrern oder sogar Skateboardern (sic!) genutzt werden was die Verkehrsteilnehmer dazu zwinge, ihre Absichten und Regelungen verstärkt selbst auszuhandeln.

Bei Tests kam dann auch heraus, dass das hervorragend funktionierte. Sämtlicher Regeln beraubt wurden die Verkehrsteilnehmer nicht nur vorsichtiger (sprich: langsamer und aufmerksamer). Nein, sie suchten auch verstärkt Augenkontakt zueinander und der Verkehr regelte sich weitgehend automatisch. Die Zahl der Unfälle ging zurück.

In dem Artikel, den ich gerade dazu gelesen habe, gab es dann auch ein paar wirklich interessante Statements dazu:

“If you treat drivers like Zombies, they’ll behave like zombies”… was heissen soll: wenn man Verkehrsteilnehmern beibringt, sich blind an Regeln zu halten, hören sie auf selbst nachzudenken und der Unfall folgt auf dem Fuße… Kling einleuchtend irgendwie. Ich frage mich, ob sich dieser Gedanke nicht auch auf andere Bereiche wie HR, Leadership und generelle Unternehmensprozesse ausdehnen läßt. Nach dem Motto: Je mehr Regeln und je detaillierter diese sind, desto weniger Eigenintelligenz wird von den ausführenden Organen investiert…

oder auch sehr schön…

“wenn Sie eine Strasse entlangfahren und ein Schild sehen auf dem ‘Fußgänger beachten’ steht, sagt Ihnen das im Prinzip, dass sie wohl dumm sein müssen, denn nur einem Idioten muss man extra sagen, dass er auf Fußgänger achten muss”. Gefährlich wirds dann wenn die Leute anfangen, nur noch auf Schilder zu achten und nicht mehr ihren eigenen Instinkten folgen.

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