Ich dachte ja, der lebenskünstlerische Taxifahrer wäre im Wesentlichen ein Mythos… Bis ich letzt in Kopenhagen auf einen ebensolchen gestoßen bin.
Auf der dreißigminütigen Fahrt vom Flughafen zum Hotel hat eben jener mit mir anregend und geistreich über ein ganzes Spektrum von Themen geplaudert. Viele seiner Aussagen ließen durchblicken, dass er schon ein wenig herumgekommen war.
Irgendwann fragte ich… Und lernte, dass ich es mit einem ehemaligen Karrieremenschen zu tun hatte, der für eine niederländische NGO um die Welt gereist war. Irgendwann hatte er die Schnauze voll, nahm sein Geld, flog nach Miami und hat sich mit seiner Frau ein Schiff gekauft.
Auf selbigem lebt er jetzt 9 Monate im Jahr und schippert durch die Gegend. Die restlichen drei Monate sind er und seine Frau in Kopenhagen, einerseits auf Familienbesuch, andererseits um genug Geld für die folgenden 9 Monate mit Taxifahren zu verdienen.
Coole Sache, cooler Typ :-)
Wenn ich bis 50 meine Tendenz zur Seekrankheit überwunden habe, wär das ein Modell, dass ich gern kopieren würde…
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